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10.3.2010 : 22:39

Rabac und Labin - die Juwelen der Ostküste

Nicht nur Schnorchler würden das anstandslos unterschreiben: Das glasklare Wasser ist einer der großen Trümpfe von Rabac. In fantastischen Blau- und Türkisschattierungen wogt das Meer in der windgeschützten Bucht des einstigen Fischerdörfchens. Erst vor gut 50 Jahren wuchs Rabac zu einem Tourismusort heran - alle Voraussetzungen waren schließlich da: Lange, flach ins Meer laufende Kiesstrände, dahinter schattenspendende Pinien- und Kiefernwälder und eine einzigartige, mit üppig bewachsenen Hügeln und einsamen Buchten gespickte Naturkulisse.

Nach Sonnenuntergang verlagert sich das Leben von den Stränden an die Uferpromenade, die vom Dorfzentrum bis zum Leuchtturm führt. Begleitet von den schwach schimmernden Lichtern auf der gegenüberliegenden Insel Cres lässt es sich hier wunderbar flanieren und gustieren zwischen Restaurants, Cafe-Bars, Souvenirläden und Spielplätzen für die Kleinen. Auf Familienfreundlichkeit wird auch in den Unterkünften größter Wert gelegt: Je nach individuellem Anspruch stehen Campingplätze, terrassenförmig in die Hügel gebaute Appartementhäuser oder große Ressort-Hotels zur Verfügung.

Fünf Autominuten weiter trohnt hoch über Rabac die mittelalterliche Stadt Labin. Sie gilt als älteste Stadt Istriens, historische Funde deuten auf eine Besiedlung schon während der Jungsteinzeit hin. Gegründet wurde Labin aber von den Illyrern. Hierher kommt man nur vordergründig wegen des unbeschreiblichen Weitblicks vom istrischen Binnenland bis zum Učka-Gebirge und von der Kvarner Bucht bis zur Insel Cres. Wer Labin kennen lernen will, sollte es zu Fuß erkunden. Ein Spaziergang durch die engen, kopfsteingepflasterten Gassen hinauf zum höchsten Punkt gewährt dem Besucher Einblick in das künstlerische und kulturelle Schaffen der Labiner einst und jetzt: Viele Künstlerateliers, kleine Galerien sowie das Stadtmuseum, das in einem der prächtigen venezianischen Palazzos untergebracht ist, liegen direkt am Weg. Nach absolvierter Spazierrunde hat man sich dann den Kaffee, der im edlen Cafe Velo am Hauptplatz ?Titov Trg? serviert wird, redlich verdient.


Nicht versäumen:

Skulpturenpark ?Forma Viva? in Dubrova, zwei Kilometer von Labin entfernt. Spannende Schau moderner Skulpturen von Künstlern, die hier jeden Sommer im Rahmen eines Bildhauer-Symposiums ans Werk gehen.